WIRTSCHAFT.NRW
INDUSTRIE.KLIMASCHUTZ.ENERGIE

Glasfaserkabel

Glasfaser

Die Digitalisierung soll für die Bewältigung der großen klima- und strukturpolitischen Herausforderungen unserer Zeit genutzt werden. Grundlage der Digitalisierung sind leistungsstarke Glasfasernetze.

Ziele

Die Landesregierung verfolgt das ambitionierte Ziel, im Laufe des Jahrzehnts flächendeckende Glasfasernetze zu erreichen. Jede Schule soll mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet werden.

Haushalte

Die Abdeckung mit Glasfasernetzen wird anhand der Versorgung der Haushalte gemessen. Ein Haushalt gilt dann als versorgt, wenn eine Glasfaser mindestens „homes passed“ verfügbar ist.

In Nordrhein-Westfalen können 17 Prozent der Haushalte auf Glasfasernetze zugreifen (Quelle: GigabitAtlas.NRW, Stand Dezember 2021, hier kann auch die Versorgung nach Bandbreiten eingesehen werden).

Die Schaffung von Glasfasernetzen ist grundsätzlich Aufgabe des Marktes. In Gebieten, wo den Netzbetreibern eine wirtschaftliche Erschließung nicht möglich ist, fördern Bund und Land gemeinsam den Ausbau. Die Fördergebiete werden von den Kommunen bestimmt, sie beantragen auch die Fördermittel bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung.

Schulen

61 Prozent der Hauptstandorte der nordrhein-westfälischen Schulen sind mit Glasfaser erschlossen, weitere 28 Prozent erhalten über aktuelle Projekte einen Anschluss, für sechs Prozent ist eine Förderung geplant (Quelle: Aktionsplan Schule, Stand September 2022).

Für die Erschließung der Schulen mit Glasfaser können die Schulträger Mittel von Bund und Land nutzen, wenn ein eigenwirtschaftlicher Ausbau der Netzbetreiber nicht erfolgt.

Kontakte

Das Kompetenzzentrum Gigabit.NRW informiert und vernetzt die Kommunen zum eigenwirtschaftlichen Ausbau von Glasfasernetzen und fungiert als Ansprechpartner für die Netzbetreiber zu den Rahmenbedingungen des Glasfaserausbaus.

Die Geschäftsstellen Gigabit in den Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster beraten die Kommunen zu den Förderangeboten des Landes und bewilligen die erforderlichen Mittel.

Die kommunalen Gigabitkoordinator:innen planen und begleiten den eigenwirtschaftlichen und geförderten Ausbau vor Ort.